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Milliarden Dollar für den Artenschutz und unsere Lebensgrundlage

Das Artensterben ist eines der größten Probleme der Welt. Jetzt haben sich 150 Staaten auf mehr Schutz für die Natur geeinigt.

Jeden Tag verschwinden Tier und Pflanzenarten auf der Erde - sie sterben aus! Jede dritte Art gilt als bedroht. Schuld daran sind häufig wir Menschen. Gleichzeitig hat das Sterben dramatische Folgen für uns. Wenn die Biodiversität - also die Vielfalt des Lebens - verloren geht, bricht irgendwann das ganze System zusammen. Forschende sagen, dass dann zum Beispiel die Lebensmittelversorgung nicht mehr garantiert werden kann.

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COP16: Wie soll der Artenschutz weltweit finanziert werden?

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COP16: Wie soll der Artenschutz weltweit finanziert werden?

Um das zu verhindern, treffen sich immer wieder Wissenschaftler und Abgesandte aus allen Länder der Welt, um Lösungen zu suchen. Die letzte dieser Konferenzen war 2024 ohne Ergebnis abgebrochen worden. Jetzt gab es in Rom ein neues Treffen: die COP16. Und diesmal haben sich die Staaten geeinigt.

Das sind die Ergebnisse Artenschutz-Konferenz der UN:

  • 154 Staaten haben sich auf eine gemeinsame Finanzierung für mehr Natur- und Artenschutz geeinigt.
  • Mehrere Milliarden Dollar sollen dafür bereitgestellt werden.
  • Die beteiligten Industrieländer sollen jedes Jahr umgerechnet 19 Milliarden Euro zahlen.
  • Staaten des globalen Südens sollen mehr Mitspracherecht bekommen.
  • Bis 2030 sollen 30 Prozent der Land- und Meeresflächen weltweit unter Schutz gestellt werden. Im Moment sind es 17 und 8 Prozent.

Nach Abschluss der Konferenz applaudierten die Delegierten und die COP16-Konferenzleiterin Susana Muhamad lobte die Teilnehmer, sie hätten "unglaubliche Arbeit" geleistet.

🚨A historic day for biodiversity! At #COP16Resumed, we achieved the adoption of the first global plan to finance the conservation of life on Earth.📌 Resource mobilization📌 Financial mechanism📌 Monitoring framework🔎 The implementation of the Global Biodiversity… pic.twitter.com/DtCr0Z7xDG

Stand
Autor/in
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz

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