Ein Geflüchteter hält eine Debitkarte in der Hand. Der Ortenaukreis zwischen Rhein und Schwarzwald will von diesem Dienstag an die ersten Bezahlkarten für Geflüchtete ausgeben.

Migrationspolitik

Karte statt Bargeld für Geflüchtete: Das wurde jetzt entschieden 💳

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Autor/in
Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team
Hans Liedtke
Hans Liedtke  NEWSZONE

Die Bezahlkarte soll in ganz Deutschland eingeführt werden. Ab wann und wie sie funktioniert? Hier mehr lesen.

Die Bundesländer haben sich darauf geeinigt, dass es die Karte ab dem Sommer geben soll. Die meisten Länder wollen dafür zusammenarbeiten und ein gemeinsames System einführen.

Wie funktioniert die Bezahlkarte?

  • Die Karte ist eine Art Prepaid-Karte.
  • Die wird jeden Monat von den Behörden aufgeladen.
  • Man kann dann damit einkaufen gehen, Bargeld abheben und online shoppen. Überweisungen auf ein anderes Konto und Benutzung im Ausland gehen nicht.
  • So sollen Überweisungen in die Heimatländer und an Schleuser komplizierter werden.

Asylbewerber erhalten gesetzlich festgelegte Leistungen und bekommen bei Krankheit oder zum Beispiel einer Schwangerschaft noch extra Geld. Wie viel davon auf die Karte geladen und was als Bargeld ausgezahlt wird, wird laut dem Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz Boris Rhein jedes Bundesland selbst entscheiden.

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich nicht an dem Projekt. Aber: Auch dort soll eine Bezahlkarte eingeführt werden. Die beiden Bundesländer wollen das aber jeweils selbst regeln. In einigen Teilen Deutschlands gibt es die Karte bereits - zum Beispiel im Ortenaukreis.

So lief die Einführung dort ab:

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