Verbrechen

Folter nach Abschiebung: Das droht syrischen Heimkehrern

Syrischen Flüchtlingen drohen bei ihrer Rückkehr Folter, random Verhaftungen, Entführungen und sexuelle Gewalt.

Verantwortlich seien sowohl die Regierung, als auch bewaffnete Gruppen. Zwar sei die gesamte syrische Bevölkerung Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt - Heimkehrer seien aber besonders verwundbar. Davor warnt das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen (UN). Zurzeit würden trotzdem immer mehr Syrer aus anderen Ländern abgeschoben. Alleine aus der Türkei sollen seit 2022 Stück für Stück eine Million Syrer zurück in die Heimat abgeschoben werden.

Good to know: Der Grundsatz der "Nichtzurückweisung" sagt eigentlich, dass Menschen nicht in Länder abgeschoben werden dürfen, in denen ihnen Folter oder andere schwere Menschenrechtsverletzungen drohen. Darauf haben sich mehrere Länder schon vor Jahrzehnten geeinigt. Mittlerweile gilt dieser Grundsatz nicht nur für Flüchtende, sondern für alle Migranten, unabhängig von ihrem Migrationsstatus.

Mehr Abschiebungen durch Digitalisierung? Das forderte er:

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Autor/in
Basti Schmitt
Bastian Schmitt
Kim Patro
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